Wie ich meine erste Homepage eingerichtet habe

Wie ich meine erste Homepage eingerichtet habe

Ich zeige dir wie ich meine erste eigene Homepage erstellt und eingerichtet habe. Lange Zeit war ich zwar ein Fan von einer eigenen Homepage, habe mich jedoch nie wirklich an diese Aufgabe getraut, da ich immer die Kosten gesehen aber den Nutzen einer eigenen Homepage nie erkannt habe. Nun habe ich mich jedoch zu einem kleinen Blog entschieden, um mein Leben, mein Werdegang vom Weltkonzern zur Selbstständigkeit – von Leistungsorientierung zu mehr Lebensqualität – zu dokumentieren und dir einen Mehrwert zu schaffen, indem ich dir diese Hindernisse aufzeige und wie ich vorgehe.

Homepage-Baukasten-Anbieter

Ich war zuerst bei einem Homepage-Baukasten-Anbieter – da mir das zu lang ist, schreibe ich ab jetzt „HPBA“ – und habe dort meine zwei ersten Blogartikel verfasst. Dies diente lediglich zur ersten Erfahrung im Bereich Homepage zu sammeln. Der Vorteil war, dass ich sofort beginnen konnte mich ums Schreiben zu kümmern, da das Hosting, die Domain, das Design vom Anbieter übernommen wurde. Bei HPBAs kannst du nämlich eine Subdomain nutzen. Leider hat mich das Erscheinungsbild der Domain genervt. Sie sah in etwa so aus: https://nicostahlhut.hpba-site.com/meinewebsite. Das wirkt natürlich sehr unprofessionell. Das sollte sich aber rasch ändern.

Um einen professionellen Eindruck der URL zu erwecken, musste ich mir eine eigene Domain im Internet sichern.

Webhosting & Domain

Das Webhosting und die Domain gehören quasi zusammen. Der Webhoster ermöglicht es dir deine Internetseite auszuspielen, während die Domain die Adresse darstellt. Um es mir einfacher zu machen, habe ich beides zusammen bei webgo gebucht. Wie ich vorgegangen bin und warum ich zu webgo gegangen bin, erkläre ich dir ganz kurz:

Zu Beginn habe ich mir eine freie Domain gesucht. Dabei habe ich erst an meinen vollen Namen mit der Endung „.de“ gedacht, aber das erschien mir doch sehr persönlich und einengend. Immerhin möchte ich nicht nur einen persönlichen Blog aufbauen, sondern noch mehr erreichen. Da ich seit meiner Jugend gerne das Akronym NiSta (Nico Stahlhut) nutze – damals beim Zocken, später auf Instagram und schließlich auf der Arbeit, um mich von einem weiteren Niko namentlich abzugrenzen – nutze ich nun die Domain ni-sta.de. Ob eine Domain frei zur Verfügung steht, kannst du ganz einfach im Internet checken. Entweder gibst du deine Wunschdomain in deinem Browser ein und schaust, ob etwas passiert. Sollte keine Antwort kommen, ist die Domain frei. Erhältst du dahingegen eine Antwort, musst du leider weitersuchen. Eine andere Möglichkeit ist die Nutzung von Domain-Checker-Seiten zum Checken freier Domains. Hier einfach mal nach „domain check“ (oder ähnlich) suchen.

Wenn du eine Domain gefunden hast, solltest du dir Gedanken dazu machen, wo du die Seite hostet. Auch hier gibt es einige Anbieter. Ich selber nutze webgo, da meine Freundin noch einen Slot für eine Domain frei hatte und wir uns nun die Kosten für das Webhosting teilen können. Insgesamt kostet diese Seite fürs Webhosting und Domain 37 € (54 € / 2 Webhosting + 10 € Domain). Für die Domain zahle ich im Jahr 10 €. Für dieses Geld ist die Domain für 12 Monate für mich reserviert.

Homepage-Gestaltung

Wenn du soweit gekommen bist, hast du das ganze theoretische Zeugs durch und kannst endlich mit der Gestaltung und den Texten anfangen – naja, fast. Denn zu allererst musst du dir klar werden, wie und womit du deine Seite gestalten möchtest. Auch hier habe ich mich auf den Marktführer und meine Freundin verlassen und nutze nun WordPress.

WordPress

WordPress ist das führende Tool zum Erstellen von Homepages. Ich kenne WordPress aus meiner sehr aktiven Zeit in den Vereinen. Damals habe ich mitgeholfen die Homepages zu füllen und zu gestalten. Ab hier kenne ich mich wieder aus, ich hatte also immer nur Probleme mit dem Hosting und der Domain (da die Kosten immer im Kopf waren).

Da WordPress sehr umfangreich ist und ich dir einen schnellen Start vermitteln möchte, kürze ich das Thema hier ab und werde bei Bedarf einen separaten Artikel über WordPress schreiben. Solltest du dich nämlich für einen anderen Anbieter entscheiden, werden die Informationen überflüssig sein. Neben fertigen Tools zum Erstellen von Homepages kannst du dir deine Homepage auch komplett selbst programmieren, aber da bin ich raus. Das ist noch nichts für mich.

Bild von Sasin Tipchai auf Pixabay

Fazit

Wenn du eine eigene Homepage erstellen willst, aber keine Lust auf Ausgaben hast, startest du am besten mit einen „Homepage-Baukasten-Anbieter“, um erste Erfahrungen zu sammeln. Hier kannst du direkt mit dem Bespielen deiner Seite beginnen. Leider hast du hier nur eine Subdomain, die sehr unprofessionell aussieht. Besser ist es eine eigene Domain im Internet zu sichern. Das kostet wenige Euro und du hast eine eigene Adresse, die bestenfalls noch leicht zu merken ist. Diese Domain kannst du dann entweder beim HPBA verwenden – meist musst du hier jedoch ein Premium-Abo des Anbieters abschließen – oder du widmest dich dem eigenen Hosting. Wenn du dich für dein eigenes Hosting entscheidest, stehen dir alle Möglichkeiten zur Gestaltung deiner eigenen Homepage offen. Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Erstellung einer eigenen Homepage. Lass in den Kommentaren deine URL da, dann kann ich mir deine Seite gerne einmal anschauen und wenn du möchtest, kann ich dir Feedback zur Seite geben. So können wir uns gegenseitig unterstützen und weiterbringen. Ich freue mich auf dein Feedback.

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